Der Markt für erneuerbare Energiesysteme



Die weltweite Energieversorgung basiert derzeit überwiegend auf dem Einsatz von Kohle, Öl und Erdgas. Drei wesentliche Faktoren erfordern den schrittweisen Umbau der Energiewirtschaft auf alternative Energiequellen:
  • Das bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehende CO2 ist ein wesentlicher Faktor für den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt
  • Die Resourcen an diesen Energieträgern sind begrenzt
  • Der hohe Bedarf an den knapper werdenden Rohstoffen Öl, Kohle, Gas sowie Uran führt zu einer zunehmenden Abhängigkeit von wenigen, oft politisch instabilen Regionen
Die Schaffung einer zukunftsfähigen Energieversorgung ist somit eines der zentralen Projekte der Industriegesellschaften für die kommenden Jahrzehnte. Für Systeme auf Basis erneuerbarer Energiequellen eröffnen sich damit interessante wirtschaftliche Perspektiven.

Politischer Rückenwind für die Energiewende
In den vergangenen Jahren fanden bereits wesentliche politische Weichenstellungen zugunsten erneuerbarer Energien statt. Durch internationale Vereinbarungen sowie europäische und nationale Gesetze wurden geeignete Rahmenbedingungen für deren wirtschaftliche Nutzung und für die Beschleunigung des Marktwachstums geschaffen. So vereinbarten die Vereinten Nationen in ihrer Klimakonvention Quoten zur Verminderung der CO2-Emissionen. Die Bundesrepublik hat sich in diesem Zusammenhang zum Ziel gesetzt, den Anteil an Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 auf 20 % auszubauen.